Archiv der Kategorie 'Wahlen an der FU'

Neo -P(r)ost -Ultra-Wahl-Tresen

Am heutigen Montagabend, nach dem fulminaten Wahlerfolg der FSI (Kunst-) Geschichte, feiern wir beim Histo-Tresen uns selbst und alle anderen. Nachdem wir die Formaldemokratie ein weiteres Mal mit ihren eigenen Waffen geschlagen haben, wollen wir das eine oder andere Gläschen Prosecco, Champagner, Sojamilch, Saft oder Bier öffnen und verzehren.
Der Restbestand der popkulturell sowie inhaltlich höchst anspruchsvollen Wahlplakte kann hier und heute für umme mit Signatur der Spitzenkandidat_innen erworben werden.

Selbstverständlich laden wir auch alle anderen Regenbogenlisten und Fachschaftsinis ein, den Abend mit uns zu verbringen.

Der Tresen findet wie immer im altbekannten bandito Rosso, in der Lottumstraße 10a (U Rosenthaler Platz oder U Rosa Luxemburg Platz) statt.

Nach der Wahl ist vor der Wahl.

Phänomenales Ergebnis nach Mühsamem Wahlkampf

Das vorläufige Ergebnis der Stupa-Wahlen ist da. Wieder einmal haben die Wähler_innen den basisdemokratischen Listen ihr Vertauen geschenkt. Damit sollte einem linken und emanzipatorischen AStA an der FU im nächsten Jahr nichts entgegen stehen. Die FSI (Kunst)-Geschichte konnte ihr Ergebnis aus dem letzten Jahr erneut verbessern und bekam statt 146 diesmal 184 Stimmen. Dadurch kommen wir in diesem Jahr auf unglaubliche 3 Sitze im Studierendenparlament.
Auch andere Fachschaftsinitiativen haben ausgezeichnete Ergebnisse erzielt. So sind die Ini Lehramt, die FSI OSI und die FSI Psychologie mit jeweils 2 Sitzen vertreten. Sie FSI WIWISS kommt sogar auf 3 Sitze. Zudem haben 13 weitere Fachschaftsinis jeweils einen Sitz im StuPa erhalten. Gemeinsam mit den anderen AStA tragenden Listen, darunter die sogenannten Regenbogenlisten wie z.B. die Antifaschistische Linke Liste oder die queerfeministische frauenlesbentrans*liste, dürfte die AStA-Koalition nun ca. 2/3 aller Sitze im Studierendenparlament umfassen.

Als deutliche Verlierer_innen der Wahl dürfen wohl die parteinahen Gruppen bezeichnet werden. Waren die Jusos FU im letzten Jahr noch stärkste Kraft, fielen sie in diesem Jahr auf Platz fünf mit 179 Stimmen zurück. Damit haben sie deutlich eingebüßt, doch kommen sie zumindest auf 3 Sitze, während ihre Kolleg_innen von LHG und RCDS eher nur noch marginal vertreten sind.

Es zeigt sich erneut, dass kontinuierliches hochschulpolitisches Engagement sich auszahlt.

Alle Zahlen findet ihr hier.

In diesem Sinne.
Keine Atempause, es geht voran.

Basisdemokratisch & Parteiunabhängig Wählt „Koser Nostra“ FSI (Kunst-) Geschichte Liste 29

Nächste Woche (Dienstag bis Donnerstag) wird, wie jedes Jahr, an der FU gewählt. Bei fehlendem winterlichen Blattschmuck, sind die meisten Bäume rund um die FU mit Plakaten behangen und die unterschiedlichen zur Wahl stehenden Gruppen liefern sich ein Wettrennen um die am besten sichtbaren Wände, Säulen und Türen der FU. Vom 10.-12.01 finden die Wahlen zum Studierendenparlament (StuPa) und zum Fachschaftsrat (FSR) statt.

Das StuPa stellt eines der wenigen Möglichkeiten zur studentischen Selbstverwaltung an der FU dar. So ist es eine der Hauptaufgaben der 60 Mitglieder des StuPa den Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) zu wählen und dessen Haushalt zu beschließen. Da der AStA das Gremium ist welches die studentischen Interessen an der FU vertritt, indem er studentische Projekte finanziert, ein umfangreiches Beratungsangebot für Studierende zur Verfügung stellt und immer wieder mit den BVG in Verhandlungen um das Semesterticket tritt, hat auch das StuPa durch die Wahl des AStA eine große Bedeutung. Zum Erhalt der studentischen Infrastruktur ist es deshalb wichtig, dass der AStA der FU, wie bisher, von Fachschaftsinitiativen und parteiunabhängigen linken Listen getragen wird. Ein erschreckendes Gegenbeispiel war der rechtsgerichtete TU AStA vor wenigen Jahren, der nur durch eine ebensolche Mehrheit im StuPa entstand und innerhalb eines Jahres einen Großteil der studentischen Infrastruktur durch den Verkauf der AStA-Druckerei und den Abbau vieler Beratungsangebote zerstörte.

Auch die FSI Geschichte ist eine der Fachschaftsinitiativen die den AStA bisher stützt und dies auch weiterhin tun möchte. Wir treten, zusammen mit der FSI Kunstgeschichte, unter dem Listennamen „Koser Nostra – FSI (Kunst-) Geschichte“ und der Listennummer 29 für das StuPa an.
Wir arbeiten als Gruppe in der offenen basisdemokratischen Form der Fachschaftsinitiative, in der es keine gewählten Mitglieder gibt und die offen ist für Menschen die sich einbringen wollen. Außerdem vernetzen wir uns über die Fachschaftskoordination und in fachbereichsinternen Treffen direkt mit anderen Inis und versuchen gemeinsam in anderen Gremien Druck auszuüben. Die Arbeit am Fachbereich lässt sich über die einzelnen Fachschaftsinis, direkt an den Instituten am besten organisieren. So veranstaltet die FSI Geschichte beispielsweise die Erstsemestertage und die Erstsemesterfahrt, sowie das Histokino und bei Gelegenheit auch Themenfahrten. Wir kümmern uns auch um das Histo-Cafe und versuchen damit studentische Freiräume zu erhalten. Außerdem sind wir in den Gremien aktiv in denen wir u.a. für bessere Lehrbedingungen eintreten. Wir haben aber auch noch viele weitere Ideen zum Thema Hochschulpolitik, die ihr auf unserem FSI Geschichte Blog nachlesen könnt: hier klicken
Bei einer sehr geringen Wahlbeteiligung von ca. 10% in den letzten Jahren, hoffen wir, dass ihr eure Stimme abgeben werdet und, bei der Gelegenheit, eure FSI unterstützt.

Geschichte wird gemacht!

Also:
Studierendenparlament: FSI (Kunst-)Geschichte – „Liste Koser Nostra“ – Liste 29
Fachschaftsrat: Fachschaftsinitiativen – Liste 1

Das Wahllokal befindet sich im FMI zwischen Hörsaal A und B.

StuPa-Wahlen 2011: Fachschaftsinis oben auf…

In der letzten Woche wurde das Studierendenparlament der FU 2011 gewählt. Nach zwei Wochen Wahlkampf, drei Tagen Wahl und schließlich einem Tag Stimmenauszählung war es dann so weit: die Ergebnisse der StuPa- und Fachschaftsratswahlen standen fest.
Einmal mehr gaben die Studierenden der FU den Fachschaftsinis und den unabhängigen linken und emanzipatorischen Listen für das StuPa ihr Vertrauen. Allein 27 von 60 Sitzen gingen an Fachschaftsinis und institutsnahe Basisgruppen, von denen sich die meisten weiterhin für einen parteiunabhängigen, linken AStA einsetzen werden. Die FSI (Kunst-)Geschichte konnte das Ergebnis des letzten Jahres nach Stimmen verbessern (von 129 auf 146 Stimmen) und wird auch im kommenden Jahr mit 2 Sitzen im 60-köpfigen Parlament vertreten sein. Damit sind wir mit wenigen Stimmen am dritten Sitz vorbeigeschrammt, aber nach FSI Jura/Café Tatort und den FSI Wiwiss drittstärkste Fachschaftsiniti im StuPa.
Insgesamt traten in diesem Jahr verwirrend viele (47) Listen an, als stärkste Kraft ging dieses Mal die Hochschulvertretung der SPD, die Jusos, aus den Wahlen hervor. Insgesamt kamen die Parteilisten sanken auf 15 Sitze (letztes Jahr 16).

Auch bei den Wahlen zum Fachschaftsrat Gesch-Kult konnten die Fachschaftsinis triumphieren. Der Großteil der 378 Wähler_innen entschied sich für die Fachschaftsinitiativen, sodass die Liberale Hochschulgruppe, Parteihochschulgruppe der FDP, mit
Im Vergleich zum Vorjahr sank die Wahlbeteiligung am FB Gesch-Kult und an der gesamten FU wieder auf ein Niveau von 2009.

Die FSI Geschichte bedankt sich bei allen Wähler_innen für das Vertrauen. Nachdem der Wahlzirkus vorbei ist, gilt es aber auch wieder aktiv die Universität und unser Institut mitzugestalten. Also kommt bei den nächsten Plena der FSI vorbei und bringt euch ein, Zeit und Ort erfahrt ihr wie immer hier oder per Aushang am FMI!

Hier die offiziellen Wahlergebnisse:
http://www.fu-berlin.de/sites/studwv/Wahlen/StuPa_FSR/amtliche_Bekanntmachung_StuPaFSR_web.pdf

Erster Etappen-Wahlsieg für eine emanzipatorische Hochschulpolitik! LHG – och, nee.


Die Urnen sind geleert, die Stimmen (zumindest für den Fachbereichsrat) gezählt. Die Fachschaftsinitiativen/offene Liste hat bei den Fachbereichsratswahlen aus den Vollen geschöpft und die Liberale Hochschulgruppe (LHG) ins Aus katapultiert. Offensichtlich konnte die liberale Devise „Arbeit, die keine ist“ am Fachbereich keine sonderlich großen Früchte tragen. Das Stimmen- und Sitzverhältnis betrug nach der Auszählung 2,7 : 0,4.
Somit scheint konstruktive Arbeit der studentischen Statusgruppe im professoral dominierten Fachbereichsrat den Umständen entsprechend möglich. Nicht umsonst ist die LHG uniweit dafür bekannt, lieber bei Facebook als in akademischen Gremien vorbeizuschauen oder wahlweise Deutschlandstipendien, rechtskonservativer Elitenförderung oder antiquierten Geschichtstheorien anheimzufallen, das unqualifizierte Geschrei war zumindest immer groß.
Die Erfahrung aus anderen Fachbereichen spricht da Bände: gewählte Vertreter_innen der LHG glänzten am Otto-Suhr-Institut und Fachbereich Wirtschaftswissenschaften vor allen Dingen durch Abwesenheit in den Gremien und der Hochschulpolitik.

Trotz allem ist zu sagen, dass die Wahlbeteiligung äußerst gering war, wobei das Ergebnis natürlich doppelt erfreut.
Bleibt zu hoffen, dass alle anderen Wahlen zum Akademischen Senat/Kuratorium und den studentischen Gremien ähnlich erfolgreich ausfallen.
Deshalb: geht heute noch wählen!

Studierendenparlament: FSI (Kunst-)Geschichte „Koser Nostra“ Liste 27
Fachschaftsrat: Fachschaftsinitiativen Liste 2!

Wahlen der studentischen (11.-13.01.) und akademischen Gremien (11.-12.01.): Support your FSI (Kunst-)Geschichte!

Bereits ab morgen wird, wie jedes Jahr, an der FU gewählt. Bei fehlendem winterlichen Blattschmuck, sind die meisten Bäume rund um die FU mit Plakaten behangen und die unterschiedlichen zur Wahl stehenden Gruppen liefern sich ein Wettrennen um die am besten sichtbaren Wände, Säulen und Türen der FU. Vom 11.-13.01 finden die Wahlen zum Studierendenparlament (StuPa), zum Fachschaftsrat (FSR), zum Fachbereichsrat Gesch-Kult und zum Akademischen Senat an der FU statt.
Das StuPa stellt eines der wenigen Möglichkeiten zur studentischen Selbstverwaltung an der FU dar. So ist es eine der Hauptaufgaben der 60 Mitglieder des StuPa den Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) zu wählen und dessen Haushalt zu beschließen. Da der AStA das Gremium ist welches die studentischen Interessen an der FU vertritt, indem er studentische Projekte finanziert, ein umfangreiches Beratungsangebot für Studierende zur Verfügung stellt und immer wieder mit den BVG in Verhandlungen um das Semesterticket tritt, hat auch das StuPa durch die Wahl des AStA eine große Bedeutung. Zum Erhalt der studentischen Infrastruktur ist es deshalb wichtig, dass der AStA der FU, wie bisher, von Fachschaftsinitiativen und parteiunabhängigen linken Listen getragen wird. Ein erschreckendes Gegenbeispiel war der rechtsgerichtete TU AStA vor wenigen Jahren, der nur durch eine ebensolche Mehrheit im StuPa entstand und innerhalb eines Jahres einen Großteil der studentischen Infrastruktur durch den Verkauf der AStA-Druckerei und den Abbau vieler Beratungsangebote zerstörte.

Auch die FSI Geschichte ist eine der Fachschaftsinitiativen die den AStA bisher stützt und dies auch weiterhin tun möchte. Wir treten, zusammen mit der FSI Kunstgeschichte, unter dem Listennamen „Koser Nostra – FSI (Kunst-) Geschichte“ und der Listennummer 27 für das StuPa an.
Außerdem treten wir zusammen mit anderen Fachschaftsinitiativen des Fachbereichs Geschichts-und Kulturwissenschaften unter dem Namen „Fachschaftsinitiativen – Offene Liste“ und der Listennummer 2 zum FSR Geschichts-und Kulturwissenschaften an. Bisher haben wir es jedoch vorgezogen den Rat nicht zu konstituieren, weil er faktisch keine realen Mitspracherechte am Fachbereich hat. Wir ziehen stattdessen die offenere Form der Fachschaftsinitiative vor, in der es keine gewählten Mitglieder gibt und die offen ist für Menschen die sich einbringen wollen. Außerdem vernetzen wir uns über die Fachschaftskoordination und in fachbereichsinternen Treffen direkt mit anderen Inis und versuchen gemeinsam in anderen Gremien Druck auszuüben. Die Arbeit am Fachbereich lässt sich über die einzelnen Fachschaftsinis, direkt an den Instituten, viel sinnvoller gestalten. So organisiert die FSI Geschichte beispielsweise die Erstsemestertage und die Erstsemesterfahrt, sowie das Histokino und bei Gelegenheit auch Themenfahrten. Wir kümmern uns auch um das Histo-Cafe und versuchen damit studentische Freiräume zu erhalten. Außerdem sind wir in den Gremien aktiv in denen wir u.a. für bessere Lehrbedingungen eintreten. Wir haben aber auch noch viele weitere Ideen zum Thema Hochschulpolitik, die ihr auf unserem FSI Geschichte Blog nachlesen könnt: http://fsigeschichte.blogsport.de/category/unsere-positionen/
Bei einer sehr geringen Wahlbeteiligung von ca. 10% in den letzten Jahren, hoffen wir, dass ihr eure Stimme abgeben werdet und, bei der Gelegenheit, eure FSI unterstützt.

In diesem Jahr gibt es auch eine Urabstimmung unter dem Titel „Für eine solidarische FU“. Den kompletten Text der Urabstimmung findet ihr hier: http://www.astafu.de/aktuelles/archiv/a_2009/news_12-31
Wir empfehlen euch der Urabstimmung zuzustimmen, da sie sich für bessere Studienbedingungen, mehr Demokratie und eine solidarische und ökologische Gestaltung der FU einsetzt.

Die Fachschaftsinitiativen versuchen auch in den akademischen Gremien (Akademischer Senat, Kuratorium, Fachbereichsrat) studentische Positionen stark zu machen, was bei den professoralen Mehrheiten in allen derartigen Gremien nicht immer leicht ist. Trotzdem ist es wichtig dort für bessere Lehrbedingungen und ein freieres Studium sowie gegen eine autokratisch geführte und von ökonomischen Interessen geleitete Universität einzutreten. Deshalb treten die aktiven Fachschaftsinitiativen auf einer breiten offenen Liste für den akademischen Senat und das Kuratorium an (Liste 1). Außerdem treten einige Fachschaftsinis des Fachbereichs Gesch.-Kult. zu den Fachbereichsratswahlen an (ebenfalls Liste 1).

Also:
Studierendenparlament: FSI (Kunst-)Geschichte – „Liste Koser Nostra“ – Liste 27
Fachschaftsrat: Fachschaftsinitiativen – Liste 2
Fachbereichsrat: Fachschaftsinitiativen/offene Liste 1
Akademischer Senat/Kuratorium: Fachschaftsinitiativen/offene Liste 1
Ja zur Urabstimmung!

Das Wahllokal befindet sich im FMI zwischen Hörsaal A und B.

StuPa-Wahl 2010: Fachschaftsinis triumphieren…

In der letzten Woche wurde das Studierendenparlament der FU 2010 gewählt. Nach zwei Wochen Wahlkampf, drei Tagen Wahl und schließlich einem Tag Stimmenauszählung war es dann so weit: die Ergebnisse der StuPa- und Fachschaftsratswahlen standen fest.
Einmal mehr gaben die Studierenden der FU den Fachschaftsinis und den unabhängigen linken und emanzipatorischen Listen für das StuPa ihr Vertrauen. Allein 24 von 60 Sitzen gingen an Fachschaftsinis und institutsnahe Basisgruppen, von denen sich die meisten weiterhin für einen parteiunabhängigen, linken AStA einsetzen werden. Die FSI (Kunst-)Geschichte konnte das Ergebnis des letzten Jahres nach Stimmen verbessern (von 119 auf 129 Stimmen) und wird auch im kommenden Jahr mit 2 Sitzen im 60-köpfigen Parlament vertreten sein. Damit sind wir nach der FSI Lehramt und der FSI Jura/ Café Tatort die drittstärkste Ini.
Insgesamt traten in diesem Jahr rekordverdächtige 54 Listen an, als stärkste Kraft ging erneut die Hochschulvertretung von Bündnis 90/ Die Grünen, die Grüne Hochschulgruppe (GHG), aus den Wahlen hervor. Zum ersten mal trat an der FU auch die Piratenpartei in Erscheinung und kam auf 2 Sitze. Aufgrund ihrer Aufnahme von Neo-Nazis und den unkonsequenten Umgang mit diesen, standen die Piraten auf Bundesebene bereits im letzten Jahr in der Kritik. Aus diesen Vorfällen scheinen die FU-Piraten jedoch nicht viel gelernt zu haben. Auf Listenplatz 4 kandidiert ein Landsmannschaftler der farbentragenden und pflichtschlagenden Verbindung Landsmannschaft Preußen auf ihrer Liste, nach Aussagen seiner Mitstreiter_innen bei den Piraten stellt das völkische, sexistische und revisionistische Gedankengut auch kein Problem für die Gruppe dar, insofern er sich für „piratige Ziele“ einsetzt (siehe Taz-Artikel) (Eine kleine Einführung zum Thema Burschenschaften/ Landsmannschaften gibt der Burschi-Reader des apabiz). Insgesamt kamen die Parteilisten auf 16 Sitze.

Auch bei den Wahlen zum Fachschaftsrat Gesch-Kult konnten die Fachschaftsinis triumphieren. Trotz drei antretender Konkurrenzlisten entschieden sich 289 Wähler_innen für die aktiven Gruppen am Fachbereich und ihren basisdemokratischen inklusiven Ansatz und gegen den Versuch Repräsentation und Berufspolitiker_innentum zu etablieren. 4 von 7 Sitzen gingen letzten Endes an die Inis.
Erfreulich ist auch der Anstieg der Wahlbeteiligung: am Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften stieg diese von 9,89% auf 12,07%, an der gesamten FU von 11,28% auf 14,23%.

Die FSI Geschichte bedankt sich bei allen Wähler_innen für das Vertrauen. Nachdem der Wahlzirkus vorbei ist, gilt es aber auch wieder aktiv die Universität und unser Institut mitzugestalten. Also kommt bei den nächsten Plena der FSI vorbei und bringt euch ein, Zeit und Ort erfahrt ihr wie immer hier oder per Aushang am FMI!

Hier die offiziellen Wahlergebnisse:
http://www.fu-berlin.de/sites/studwv/media/Wahlergebnisse/vorBekStupaFSR2010.pdf

StuPa- und FSR – Wahlen, 12.-14.01.2010: Support your FSI

Nicht mehr lange und die FU wird, wie jedes Jahr, vor den anstehenden Wahlen der Gremien der studentischen Selbstverwaltung um einiges bunter werden. Bei fehlendem winterlichen Blattschmuck, werden die meisten Bäume rund um die FU mit Plakaten behängt sein und die unterschiedlichen zur Wahl stehenden Gruppen werden sich ein Wettrennen um die am besten sichtbaren Wände, Säulen und Türen der FU liefern. Vom 12.-14.01 finden die Wahlen zum Studierendenparlament (StuPa) und zum Fachschaftsrat (FSR) an der FU statt.
Das StuPa stellt eines der wenigen Möglichkeiten zur studentischen Selbstverwaltung an der FU dar. So ist es eine der Hauptaufgaben der 60 Mitglieder des StuPa den Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) zu wählen und dessen Haushalt zu beschließen. Da der AStA das Gremium ist welches die studentischen Interessen an der FU vertritt, indem er studentische Projekte finanziert, ein umfangreiches Beratungsangebot für Studierende zur Verfügung stellt und immer wieder mit den BVG in Verhandlungen um das Semesterticket tritt, hat auch das StuPa durch die Wahl des AStA eine große Bedeutung. Zum Erhalt der studentischen Infrastruktur ist es deshalb wichtig, dass der AStA der FU, wie bisher, von Fachschaftsinitiativen und parteiunabhängigen linken Listen getragen wird. Ein erschreckendes Gegenbeispiel war der rechtsgerichtete TU AStA vor wenigen Jahren, der nur durch eine ebensolche Mehrheit im StuPa entstand und innerhalb eines Jahres einen Großteil der studentischen Infrastruktur durch den Verkauf der AStA-Druckerei und den Abbau vieler Beratungsangebote zerstörte.
Auch die FSI Geschichte ist eine der Fachschaftsinitiativen die den AStA bisher stützt und dies auch weiterhin tun möchte. Wir treten, zusammen mit der FSI Kunstgeschichte, unter dem Listennamen „Koser Nostra – FSI (Kunst-) Geschichte“ und der Listennummer 46 für das StuPa an.
Außerdem treten wir zusammen mit anderen Fachschaftsinitiativen des Fachbereichs Geschichts-und Kulturwissenschaften unter dem Namen „Fachschaftsinitiativen – Offene Liste“ und der Listennummer 4 zum FSR Geschichts-und Kulturwissenschaften an. Bisher haben wir es jedoch vorgezogen den Rat nicht zu konstituieren, weil er faktisch keine realen Mitspracherechte am Fachbereich hat. Wir ziehen stattdessen die offenere Form der Fachschaftsinitiative vor, in der es keine gewählten Mitglieder gibt und die offen ist für Menschen die sich einbringen wollen. Außerdem vernetzen wir uns über die Fachschaftskoordination und in fachbereichsinternen Treffen direkt mit anderen Inis und versuchen gemeinsam in anderen Gremien Druck auszuüben. Die Arbeit am Fachbereich lässt sich über die einzelnen Fachschaftsinis, direkt an den Instituten, viel sinnvoller gestalten. So organisiert die FSI Geschichte beispielsweise die Erstsemestertage und die Erstsemesterfahrt, sowie das Histokino und bei Gelegenheit auch Themenfahrten. Wir kümmern uns auch um das Histo-Cafe und versuchen damit studentische Freiräume zu erhalten. Außerdem sind wir in den Gremien aktiv in denen wir u.a. für bessere Lehrbedingungen eintreten. Wir haben aber auch noch viele weitere Ideen zum Thema Hochschulpolitik, die ihr auf unserem FSI Geschichte Blog nachlesen könnt: http://fsigeschichte.blogsport.de/category/unsere-positionen/
Bei einer sehr geringen Wahlbeteiligung von ca. 10% in den letzten Jahren, hoffen wir, dass ihr eure Stimme abgeben werdet und, bei der Gelegenheit, eure FSI unterstützt.

Studierendenparlament: FSI (Kunst-)Geschichte – „Liste Koser Nostra“ – Liste 46
Fachschaftsrat: Fachschaftsinitiativen – Liste 4

Party der Fachschaftsinis!

Bis Donnerstag wird noch gewählt – Samstag wird gefeiert. Lasst es auf der Nach-Wahl-Party der Fachschaftsinitiativen am Samstag den 17.01.09 bei Musik, Vokü und Getränken krachen. Für Livemusik ist mit Lines ´n´notes, Neume und Salty Blue Notes gesorgt, außerdem gibt es Ska, Punk, Electro, Drum ´n´ Bass und Trash aus der Dose auf die Ohren. Desweiteren: Cocktails, VoKü und Tombola. Start ist 22 Uhr im New Yorck 59 (Südflügel des Bethaniens/ Mariannenplatz 2 in Kreuzberg).

partyflyer

WAHLEN AN DER FU!

Sicherlich ist euch schon das ein oder andere Plakta auf dem Campus aufgefallen, vielleicht hat euch auch schon jemand Flyer in die Hand gedrückt. Doch warum der ganze Wirbel?

Vom 13. bis 15. Januar finden an der FU Berlin wieder die Wahlen zu den Gremien der akademischen und studentischen Selbstverwaltung statt.

Konkret gewählt werden das Studierendenparlament (Stupa) und die Fachschaftsräte (FSR) als Gremien der studentischen Selbstverwaltung und Kuratorium, Akademischer Senat und Fachbereichsrat als akademische Gremien.

Studierendenparlament: FSI (Kunst-)Geschichte – „Liste Koser Nostra“ – Liste 10
Fachschaftsrat: Fachschaftsinitiativen – Liste 2
Fachbereichsrat: Fachschaftsinitiativen – Liste 1
Kuratorium: Fachschaftsinitiativen / Offene Liste – Liste 1
Akademischer Senat: Fachschaftsinitiativen / Offene Liste – Liste 1

Die FSI Geschichte - Basisdemokratisch und parteiunabhängig!

Das Studierendenparlament hat 60 Sitze, seine Hauptaufgabe ist die Wahl und Kontrolle des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA). Der AStA wird zur zeit von einer Koalition aus Fachschaftsinitiativen und linken Listen getragen, an der auch die FSI-Geschichte beteiligt ist.

Auch diesmal treten wir unter dem Namen „FSI (Kunst-)Geschichte – Liste Koser Nostra“ an und werben gemeinsam mit den KunsthistorikerInnen um eure Stimmen. Unser Ziel ist es, den Fachschaftsini-Einfluss in AStA und Stupa zu festigen, damit die studentische Politik basisorientiert und unabhängig bleibt.

Der für Geschichte entscheidende Fachschaftsrat ist der FSR Geschichts- und Kulturwissenschaften. Hier tritt die FSI ebenfalls an, hat es jedoch bisher vorgezogen, den Rat nicht zu konstituieren, weil er faktisch keine realen Mitspracherechte am Fachbereich hat. Wir ziehen stattdessen die offenere Form der Fachschaftsinitiative, vernetzen uns über die Fachschaftskoordination und in fachbereichsinternen Treffen direkt mit anderen Inis und versuchen gemeinsam in anderen Gremien Druck auszuüben.

Grundsätzlich ist zu sagen: die studentischen Gremien haben zwar wenig Einfluss in der offiziellen FU-Verwaltung. Sie sind jedoch die einige rein studentische Interessenvertretung, daher ist es wichtig, wählen zu gehen und engagierte Gruppen in Stupa und AStA hineinzuwählen.

Auch die Wahlen zu den akademischen Gremien stehen bevor. Am 13. und 14. Januar könnt ihr bestimmen, wer in Zukunft in Kuratorium und Akademischem Senat eure Interessen gegenüber Wissenschaftlichen MitarbeiterInnen, Sonstigen MitarbeiterInnen und vor allem der professoralen Mehrheit vertreten soll.

Das (ruhende) Kuratorium ist formal das höchste Gremium der FU. Auf Grundlage der Erprobungsklausel allerding „ruht“ es seit 1998 und tritt nur noch ab und an zusammen, um weiter zu beschliessen auch weiterhin zu „ruhen“. Der Akademische Senat (AS) ist durch die Beschneidung des Kuratorium das faktisch wichtigste Gremien der FU. Hier werden ganze Studiengänge eingerichtet und aufgehoben, der Haushalt der FU beschlossen, HonorarprofessorInnen berufen etc.

Die studentischen Mitspracherechte in diesen Gremien sind auf Grund der absoluten professoralen Merhheit und deren Gewohnheit standesgemäß geschlossenabzustimmen, gelinde gesagt, stark beschränkt. Dennoch lohnt es sich, die studentischen Sitze wahrzunehmen, um so an Informationen zu kommen und ab und an vielleicht doch den ein oder anderen Antrag durchzubekommen. Wir kandidieren deshalb gemeinsam mit andren Fachschaftsinitiativen für beide Gremien auf der Liste „Fachschaftsinitiativen / Offene Listen“.

Ein weiteres akademisches Gremium, dessen Wahl uns nun bevorsteht, ist der Fachbereichsrat. Der Fachbereichsrat ist für alle Belange des Fachbereichs Geschichts- und Kulturwissenschaften zuständig. Das heißt: Er beruft Professor_innen, ändert Studien- und Prüfungsordnungen, sollte eigentlich den Haushalt des Fachbereichs verabschieden – oder dagegen protestieren, wie momentan geschehen. Obwohl auch hier die professoralen Mitglieder über eine absolute Mehrheit verfügene, läßt sich dennoch auf eine recht gute Zusammenarbeit in der Vergangenheit zurückblicken. Um diese Arbeit weiterzuführen, kandidieren wir auch in diesem Jahr gemeinsam mit anderen Fachschaftsinitiativen des Fachbereichs (Judaistik, Klassische Archäologie, Prähistorische Archäologie, Kunstgeschichte, Japanologie, IsTurArIrS, Sinologie) auf der gemeinsamen Liste „Fachschaftsinitiativen“.

ACHTUNG!!! Da es sich um zwei prinzipiell voneinander unabhängige Wahlen handelt, werden diese auch von verschiedenen Wahlvorständen durchgeführt. Das bedeutet konkret, dass im Foyer des FMI ZWEI Wahlvorstände mit ihren jeweiligen Wahlkabinen sitzen werden. Die akademischen Gremien können auch nur am 13. und 14. Januar gewählt werden, die studentischen vom 13. bis 15. Januar.