Wir haben seitens der Institutsleitung eine Antwort auf unseren, letzte Woche veröffentlichten, offenen Brief erhalten. (Offener Brief hier nachzulesen) Auch darin wurde sich betroffen zur gewaltsamen polizeilichen Räumung des Seminarzentrums geäußert. Am Mittwoch den 30.11. wird 18. Uhr nun ein Treffen zwischen Studierenden, Dozierenden und Leitung des FMI stattfinden. Der Raum wird noch bekannt gegeben.
Die Veranstaltung ist öffentlich und so möchten wir alle Studis und Dozierende dazu einladen sich rege zu beteiligen.
Also bis Mittwoch,
FSI Geschichte

Wir wollen es nicht versäumen euch auf die neuste Ausgabe des AStA-Info hinzuweisen, welche sich mit den aktuellen Geschehnissen der Bildungsproteste und der gewaltsamen polizeilichen Räumung des Seminarzentrums in der letzen Woche befasst.
Das ganze könnt ihr auf dem Blog des AStA FU bereits jetzt nachlesen. Viel Spaß.
Die Ereignisse der aktuellen Bildungsproteste häufen sich und so wollen wir euch über die letzten Geschehnisse informieren. Am 16.11. fand die angekündigte Vollversammlung mit ca. 1000 Studierenden im HS 1A, in der Silberlaube statt. In der Protestveranstaltung wurden Forderungen für einen hürdenfreien Zugang zu Bildung, einem selbstbestimmten Studium und nach einer demokratischen und antimilitaristischen Universität beschlossen.
Im Anschluss an die VV besetzten Studierende das Seminarzentrum in der Silberlaube, um hier einen Ausgangspunkt zu haben, an dem sie über ihr weiteres Vorgehen und ihre Forderungen diskutieren können. Doch die Universitätsleitung unter Präsident Peter-André Alt zeigte sich in keinster Weise gesprächsbereit und ließ das Seminarzentrum bereits am Abend mit einem martialischen Polizeiaufgebot von 140 Polizist_innen inkl. Hunden räumen. Zuvor traf bereits Zivilpolizei in der FU ein. Wir verurteilen den Einsatz von staatlichen Ordnungshüter_innen auf dem Campusgelände aufs Schärfste und möchten Herrn Alt an seine eigenen Worte erinnern, dass ihm Kommunikation in die Universität hinein und der Dialog mit ihren Mitgliedern wichtig sei (nachzulesen auf dessen Website).
Kommunikation findet jedoch nicht durch den Polizeiknüppel statt. Zur weiteren Information könnt ihr auch die Presseerklärungen des AStA FU nachlesen. Auch wir fordern den Präsidenten zu einer ernsthaften Auseinandersetzung mit den Problemen der Studierenden auf. Sollte er dazu nicht gewillt sein, bleibt fraglich inwiefern er für sein Amt geeignet ist. Menschen die Alt zum Rücktritt auffordern möchten können dies in folgender Petition tun:
http://www.openpetition.de/petition/online/ruecktritt-des-fu-praesidenten
Auf der gestern stattgefundenen Bildungsprotest-Demo taten insgesamt ca. 2000 Studierende sowie Schüler_innen ihren Unmut über die desolate Bildungssituation kund. Auch hier wurde über das gewaltsame Vorgehen gegenüber den FU-Studis am Vortag informiert. Im Anschluss an die Demo trafen dann erneut Menschen in der HU zusammen, um über ihr weiteres Vorgehen zu beraten und besetzten zunächst das Grimm Zentrum. Momentan ist der Kinosaal unterhalb des HU-Audimax besetzt, also schaut mal vorbei….
weitere Infos in Kürze.
Den Pressespiegel zur Räumung des Seminarzentrums findet ihr hier: AStA FU Blog
Bilder zur Räumung und zur Demo gibt es hier: http://www.flickr.com/photos/nickjaussi/sets/72157628019911109/
http://www.flickr.com/photos/nickjaussi/sets/72157628029351783/
Geschichte wird gemacht!
FSI Geschichte
Diesen Mittwoch, den 16.11., wird um 12Uhr im HS 1A in der Rost-und Silberlaube eine Vollversammlung aller FU-Studierenden stattfinden, um über die miserable Bildungssituation zu diskutieren. Parallel dazu wird es auch an HU und TU solche Versammlungen geben. Wir laden alle Studis dazu ein, sich daran zu beteiligen!
Am Tag danach, den 17.11, wird dann um 12 Uhr vor dem Roten Rathaus die diesjährige Bildungsprotest-Demo starten, also wenn ihr auch mit der Situation in euren Seminaren, am Institut oder in der Uni unzufrieden seid, dann kommt vorbei und tragt euren Unmut lautstark auf die Straße!
Und wenn ihr von all dem nicht genug bekommen könnt, möchten wir euch noch die Thementage der ASten der FU, TU und Beuth-Hochschule nahelegen. Diese finden vom 18.10. bis zum 23.10. unter dem Motto: „Protest ohne Inhalt?! Inhalt ohne Protest!?“ statt. Hier soll darüber informiert und diskutiert werden, wie das aktuelle Verhältnis von Wissenschaft und Wirtschaft aussieht, wie es um die derzeitige Zulassungsproblematik steht, wie Forschung für Überwachung und Krieg genutzt wird und welche Perspektiven die Bildungsproteste haben.
Das Programm dazu findet ihr hier.
Im Folgenden möchten wir auf eine Info-Veranstaltung der FSI des Lateinamerikainstitus aufmerksam machen:
Unter dem Motto „No border, no nation: support education“ wird am
kommenden Mittwoch, den 02.11.2011 ab 18 Uhr im Lateinamerikainstitut in Raum 201 eine Informationsveranstaltung mit anschließendem Soli-Kulturprogramm zu den Studierendenprotesten in Chile stattfinden. Angehörige der deutschen Solidaritätsbewegung werden zu gegen sein und vor Ort über die Situation in Chile berichten. Die Veranstaltung findet in deutscher und spanischer Sprache statt.
Zum Hintergrung:
Seit mehr als 6 Monaten protestieren die chilenischen Studierenden für eine kostenfreie, öffentliche Bildung, die auch qualitativ hochwertig ist. Ihr Forderung nach dem Ende des Profits in einem der teuersten und am weitesten privatisiertesten Bildungssysteme der Welt findet in der Gesellschaft großen Zuspruch.
(mehr…)
Zur Langen Nacht der Wissenschaften 2011 führt die Historische Kommission der Verfassten Studierendenschaft in Berlin ab 17 Uhr durch die nun komplettierte Ausstellung „stud.Berlin > 200 Jahre Studieren in Berlin“.
Zu jeder vollen Stunde gibt es eine kurze Überblicksführung, zu jeder halben Stunde Themenführungen. Treffpunkt ist jeweils die Litfaßsäule im Foyer des Universitätsgebäudes am Hegelplatz.
Gegen 22.30 Uhr erhält das Bildungserlebnis einen krönenenden Abschluss: Konstantin & nico spielen Alternative Folk im SBZ Krähenfuß.
Das Programm und Infos zur Ausstellung findet ihr unter www.studberlin.de.
Vielleicht nutzt ihr diese Gelegenheit für den Besuch der Ausstellung, die nurmehr bis zum 31. Juli an diesem Ort hängen wird.
Das berlinweite Aktionsbündnis Hochschulgesetznovelle ruft für Donnerstag, den 12. Mai um 16h zur Demonstration auf dem Pariser Platz auf.
„Rette sich wer kann oder besser: Retten wir die Hochschulen“. Am 12. Mai soll die Novellierung des Berliner Hochschulgesetzes beschlossen werden.
In den letzten Monaten hat sich das Aktionsbündnis Hochschulnovelle gegen eine massive Verschlechterung durch das Gesetz eingesetzt. Nach monatenlangen Diskussionen haben die Verantwortlichen wenig eingelenkt. Regelungen, die zu einer tatsächlichen Veränderung des bestehenden und beschissenen Status Quo führen könnten, bleiben aus! Dazu würden gehören mehr Demokratisierung, mehr Freiheit und Abbau von Restriktionen und genau das findet sich in dem zu beschließenden Gesetz nicht. Die rot-rote Regierung spricht von einem studierendenfreundlichen Gesetz – das kann es aber nicht sein, wenn sich elementare Forderungen der Bildungsproteste nicht darin niederschlagen.
Kommt zur Demo, zeigen wir Zöllner und Co was wir von ihrem Gesetz halten und sorgen wir dafür, dass es nicht noch schlimmer wird!
Mehr Infos: http://www.universitas.blogsport.de
Kommt zahlreich zu der Vollversammlung an der FU (parallel zu Vollversammlungen an TU und HU) am 20. April, 12h, Hörsaal 1a, Silberlaube.
Was haben sie sich dabei gedacht? Im Sommer diesen Jahres will der rot-rote Senat das Berliner Hochschulgesetz (BerlHG) novellieren, um das Bachelor-Master-System nach mehr als acht Jahre nach Einführung in Berlin in das Gesetz zu übernehmen und doch noch den Koalitionsvertrag von 2006 einzuhalten. Um das zu erreichen muss alles schnell gehen, denn im September stehen Abgeordnetenhauswahlen an. Den Anliegen der Studierenden, Mitarbeiter_innen, Gewerkschaften und Hochschulen wurde deshalb keine Aufmerksamkeit geschenkt.
Die Studierendenproteste der letzten Jahre werden im aktuellen Entwurf mit keinem Wort bedacht, die Forderungen nach einem freien und selbstbestimmten Studium quasi „überhört“ und Kritik als unnötig abgetan. Ganz im Gegenteil werden in der gegenwärtigen Fassung Zwangsberatung und Zwangsexmatrikulation verschärft, festgeschriebene Wahlfreiheiten im Studium abgeschafft, strenge Regelstudienzeiten festgelegt und keine befriedigende Regelungen für den Bachelor-Master-Übergang gefunden. Die Zeit und die politische Lage drängen Rot-Rot und allen voran Wissenschaftssenator Zöllner dazu, das Gesetz trotz aller Mängel und Einsprüche möglichst noch im Mai, spätestens im Juni zu verabschieden. Auf die Meinung der Betroffenen wird da kein Wert gelegt.
Das BerlHG ist in dieser Fassung nicht hinnehmbar. Die studierendenfeindliche Novellierung verlangt nach einer angemessenen
Reaktion, denn das Gesetz muss verhindert, der Druck auf den Berliner Senat erhöht werden. Ihr habt euer Gesetz ohne die Studierenden gemacht? Jetzt kriegt ihr die Quittung!
Aufgrund von akutem Platzmangel hat der Allgemeine Studierenden-Ausschuss (AStA) der TU Berlin – zusammen mit einigen Freund_Innen – heute Räume im Hauptgebäude der Technischen Universität Berlin in Beschlag genommen. Alle Sympathisant_Innen sind herzlich eingeladen, sich den Besetzer_Innen anzuschließen.
http://www.asta.tu-berlin.de
http://de.indymedia.org/2011/04/305030.shtml
Für den 15.02.2011 organisiert das Aktionsbündnis Hochschulnovelle an allen drei größten Berliner Universitäten (FU/HU/TU) Vollversammlungen und Infoveranstaltungen. Hier wollen wir allen Statusgruppen der geeignete Raum geboten, ihre individuellen Probleme mit dem Gesetzentwurf kurz darzustellen und anschließend geeignete Gegensteuerungsmöglichkeiten zu finden.
Bildungssenator Zöllner will im Alleingang die Novellierung des Berliner Hochschulgesetzes durchführen. Die vorher angeforderten Stellungnahmen von 27 Organisationen aus Lernenden, Lehrenden, Beschäftigten und sonstigen Betroffenen wurden dabei weitestgehend ignoriert. Die wenigen Verbesserungen werden durch die vielfältigen Verschlechterungen überschattet.
Gemeinsam müssen wir nun versuchen diese Novellierung zu stoppen und einen längst überfälligen demokratischen Prozess in Gang zu bringen.
Statt auf die jahrelang geforderten, zwingend notwendigen Verbesserungen durchzusetzen, wird nun die gegenteilige Entwicklung forciert.
Ein erschwerter Masterübergang, Zwangsexmatrikulationen, knappe Regelstudienzeit, undemokratische Strukturen, die Verschlechterung der Arbeits- und Lernbedingungen und eine Trennung von Lehre und Forschung können nicht die Konsequenz der Anstrengungen der letzten Jahre sein.
Gemeinsam für Veränderung!
Informiert euch – Kommt zu den Veranstaltungen an eurer Uni!
Deshalb kommt zur Infoveranstaltung am Dienstag, 15.02. um 14h in Hörsaal 2, Silberlaube der FU.
www.Bildungsstreik-berlin.de