Wahlsieg der FSI (Kunst-) Geschichte !

Am Donnerstag schlossen an der FU die Wahllokale, und bereits gestern abend stand nach ersten Hochrechnungen fest: die Fachschaftsini Geschichte gehört in diesem Jahr zu den klaren Gewinnern! Sie zieht, gemeinsam mit der FSI Kunstgeschichte, mit insgesamt drei Sitzen in das 60-köpfige Studierenparlament (Stupa) ein. Damit stellt die FSI (Kunst-) Geschichte nun fünf Prozent der Mandate im Stupa und ist stärkste Fachschaftsini-Liste an der FU!

Im Fachschaftsrat Geschichts- und Kulturwissenschaften ist das Ergebnis noch eindeutiger. Hier trat die FSI Geschichte alleine gegen die FDP-nahe „Liberale Hochschulgruppe“ an und gewann sage und schreibe sechs von sieben vorhandenen Sitzen! Damit wird die Fachschaftsarbeit in unserem Fachbereich weiterhin nach dem basisdemokratischen Ini-Prinzip ablaufen, die von FU-Präsidium und ParteivertreterInnen favorisierte Variante offizieller Fachschafts-Funktionäre wird keine Rolle spielen.

Die Wahlbeteiligung an der FU betrug insgesamt 11,75 %, im Wahllokal in der Koserstraße leider nur 8,85 %. Das Ergebnis allerdings kann sich sehen lassen: die bisherige parteiunabhängige AStA-Koalition aus Fachschaftsinitiativen, Hochschulpolitischen und linken Listen wurde mit überwältigendem Erfolg wiedergewählt. Ein konservativer Rechts-AStA, wie er an der TU Berlin gewählt wurde, ist damit ebenso verhindert wie ein von Partei-Hochschulgruppen dominierter Karriere-AStA. Die Fachschaftsinitiativen sind stärkste Fraktion in der AStA-Koalition und werden auch weiterhin für eine starke Basisanbindung der Studierendenvertretung sorgen.

Das komplette vorläufige Endergebnis der Stupawahlen 2008 findet ihr auf den Seiten des Studentischen Wahlvorstandes:

http://www.fu-berlin.de/sites/studwv/Aktuelles/index.html

Die FSI Geschichte dankt hiermit noch einmal allen Wählerinnen und Wählern für ihre Unterstützung!


2 Antworten auf „Wahlsieg der FSI (Kunst-) Geschichte !“


  1. 1 Ronny 19. Januar 2008 um 12:37 Uhr

    Gratulation zum guten Ergebnis!

    PS.: Die Liberale Hochschulgruppe (LHG) ist weiterhin keine Hochschulgruppe, die sich über ihre FDP-Nähe definiert, parteipolitische engagierte sind bei uns als rein FU-interner Hochschulgruppe die deutliche Minderheit. Das wird durch häufiges Wiederholen nicht anders. Wir freuen uns aber, dass immerhin eine ganze Reihe Studierende die Art und Weise nicht richtig finden, wie die so genannte „basisdemokratische“ Arbeit vor Ort läuft, und uns als Alternative gewählt haben. Demokratie braucht nämlich neben Mitbestimmung auch personelle und inhaltliche Alternativen.

  2. 2 mary 27. Januar 2008 um 1:01 Uhr

    Lieber Ronny, danke für deine Belehrungen zur demokratie, meinst du damit, dass die lobbyist-innen verschiedene Ansprechpartner_innen brauchen, um Alternativen zu haben, wem sie nach ablauf der karriere nen posten geben oder den Aufsichtsratsposten etwas früher schon, oder den Auftrag an den Schwager oder… -oder hat die minderheit der lhg das bisher noch nicht näher erläutert?

    Und inhaltliche Vielfalt hat auch in der basisdemokratie platz…

    Na ja schlaf trotzdem schön gute nacht (g8)
    Deine Mary

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