Histo Kino: SIN NOMBRE

Gewalt gehört zum Alltag von Casper: Als Mitglied der brutalen Gang
Mara Salvatrucha führt er ein Leben auf der Überholspur – Abbremsen unmöglich. Als sich die Ereignisse überschlagen, trifft Casper eine folgenschwere Entscheidung und flieht aus den Fängen der Gang. Auch Sayra sehnt sich nach einer besseren Zukunft und kehrt ihrer Heimat
den Rücken. Das Schicksal führt sie mit Casper in dem Moment zusammen, in dem er sich entscheidet, Sayra zu retten und dafür sein eigenes Leben zu riskieren. Gemeinsam stürzen sich die beiden in ein gefährliches Abenteuer. Mutig steht Sayra Casper auf der Flucht vor der
Mara zur Seite, während sie durch die mexikanische Landschaft der Hoffnung auf ein neues Leben entgegenfahren

DO 26.01./ 20.00 Uhr/ Bandito Rosso/ Lottumstraße 10a/ U Rosenthaler Platz o. U Rosa Luxemburg Platz

Gemeinsamer FilmTresen mit der FSI OSI am 30.1.

Am 30. Januar 1933 übergaben die wirtschaftlichen, militärischen und politischen Eliten der Weimarer Republik die Macht an Adolf Hitler. Die Folgen dieses Schritts sind bekannt: die Ausschaltung der deutschen Arbeiter_innenbewegung, der Versuch der Vernichtung des europäischen Judentums und der von Deutschland ausgehende Zweite Weltkrieg mit mehr als 50 Millionen Toten. Zwanzig Jahre nach Ende dieses Krieges schuf der sowjetische Regisseur Michail Romm den Film „Der gewöhnliche Faschismus“. Dieser Dokumentarfilm setzte stilistisch und inhaltlich Maßstäbe und ist bis heute eine der genauesten filmischen Beobachtungen des deutschen Faschismus in seiner ganz alltäglichen Banalität – ohne dabei je die verbrecherische Dimension aus den Augen zu verlieren.
Die Fachschaftsinitiativen des Otto-Suhr-Instituts für Politikwissenschaft und des Geschichtsinstituts der FU Berlin zeigen anlässlich des Jahrestags der Machtübergabe an die Nazis den Film von Michail Romm und laden zur anschließenden Diskussion.

Die Veranstaltung beginnt 21 Uhr im Bandito Rosso (Lottumstraße 10a, U Rosenthaler Platz o. U Rosa Luxemburg Platz). Der Eintritt ist wie immer frei.

Den Blog der FSI OSI findet hier: FSI OSI BLOG

Neo -P(r)ost -Ultra-Wahl-Tresen

Am heutigen Montagabend, nach dem fulminaten Wahlerfolg der FSI (Kunst-) Geschichte, feiern wir beim Histo-Tresen uns selbst und alle anderen. Nachdem wir die Formaldemokratie ein weiteres Mal mit ihren eigenen Waffen geschlagen haben, wollen wir das eine oder andere Gläschen Prosecco, Champagner, Sojamilch, Saft oder Bier öffnen und verzehren.
Der Restbestand der popkulturell sowie inhaltlich höchst anspruchsvollen Wahlplakte kann hier und heute für umme mit Signatur der Spitzenkandidat_innen erworben werden.

Selbstverständlich laden wir auch alle anderen Regenbogenlisten und Fachschaftsinis ein, den Abend mit uns zu verbringen.

Der Tresen findet wie immer im altbekannten bandito Rosso, in der Lottumstraße 10a (U Rosenthaler Platz oder U Rosa Luxemburg Platz) statt.

Nach der Wahl ist vor der Wahl.

Phänomenales Ergebnis nach Mühsamem Wahlkampf

Das vorläufige Ergebnis der Stupa-Wahlen ist da. Wieder einmal haben die Wähler_innen den basisdemokratischen Listen ihr Vertauen geschenkt. Damit sollte einem linken und emanzipatorischen AStA an der FU im nächsten Jahr nichts entgegen stehen. Die FSI (Kunst)-Geschichte konnte ihr Ergebnis aus dem letzten Jahr erneut verbessern und bekam statt 146 diesmal 184 Stimmen. Dadurch kommen wir in diesem Jahr auf unglaubliche 3 Sitze im Studierendenparlament.
Auch andere Fachschaftsinitiativen haben ausgezeichnete Ergebnisse erzielt. So sind die Ini Lehramt, die FSI OSI und die FSI Psychologie mit jeweils 2 Sitzen vertreten. Sie FSI WIWISS kommt sogar auf 3 Sitze. Zudem haben 13 weitere Fachschaftsinis jeweils einen Sitz im StuPa erhalten. Gemeinsam mit den anderen AStA tragenden Listen, darunter die sogenannten Regenbogenlisten wie z.B. die Antifaschistische Linke Liste oder die queerfeministische frauenlesbentrans*liste, dürfte die AStA-Koalition nun ca. 2/3 aller Sitze im Studierendenparlament umfassen.

Als deutliche Verlierer_innen der Wahl dürfen wohl die parteinahen Gruppen bezeichnet werden. Waren die Jusos FU im letzten Jahr noch stärkste Kraft, fielen sie in diesem Jahr auf Platz fünf mit 179 Stimmen zurück. Damit haben sie deutlich eingebüßt, doch kommen sie zumindest auf 3 Sitze, während ihre Kolleg_innen von LHG und RCDS eher nur noch marginal vertreten sind.

Es zeigt sich erneut, dass kontinuierliches hochschulpolitisches Engagement sich auszahlt.

Alle Zahlen findet ihr hier.

In diesem Sinne.
Keine Atempause, es geht voran.

Heute Abend: Histo-Kino

Am heutigen Donnerstagabend zeigen wir um 20 Uhr im Histo-Kino den Flim: La Haine – der Hass. Das Ganze gibts wie immer im allseitsbeliebten Bandito Rosso in der Lottumstraße 10a. Also kommt vorbei, wir freuen uns.

FSI Geschichte

Basisdemokratisch & Parteiunabhängig Wählt „Koser Nostra“ FSI (Kunst-) Geschichte Liste 29

Nächste Woche (Dienstag bis Donnerstag) wird, wie jedes Jahr, an der FU gewählt. Bei fehlendem winterlichen Blattschmuck, sind die meisten Bäume rund um die FU mit Plakaten behangen und die unterschiedlichen zur Wahl stehenden Gruppen liefern sich ein Wettrennen um die am besten sichtbaren Wände, Säulen und Türen der FU. Vom 10.-12.01 finden die Wahlen zum Studierendenparlament (StuPa) und zum Fachschaftsrat (FSR) statt.

Das StuPa stellt eines der wenigen Möglichkeiten zur studentischen Selbstverwaltung an der FU dar. So ist es eine der Hauptaufgaben der 60 Mitglieder des StuPa den Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) zu wählen und dessen Haushalt zu beschließen. Da der AStA das Gremium ist welches die studentischen Interessen an der FU vertritt, indem er studentische Projekte finanziert, ein umfangreiches Beratungsangebot für Studierende zur Verfügung stellt und immer wieder mit den BVG in Verhandlungen um das Semesterticket tritt, hat auch das StuPa durch die Wahl des AStA eine große Bedeutung. Zum Erhalt der studentischen Infrastruktur ist es deshalb wichtig, dass der AStA der FU, wie bisher, von Fachschaftsinitiativen und parteiunabhängigen linken Listen getragen wird. Ein erschreckendes Gegenbeispiel war der rechtsgerichtete TU AStA vor wenigen Jahren, der nur durch eine ebensolche Mehrheit im StuPa entstand und innerhalb eines Jahres einen Großteil der studentischen Infrastruktur durch den Verkauf der AStA-Druckerei und den Abbau vieler Beratungsangebote zerstörte.

Auch die FSI Geschichte ist eine der Fachschaftsinitiativen die den AStA bisher stützt und dies auch weiterhin tun möchte. Wir treten, zusammen mit der FSI Kunstgeschichte, unter dem Listennamen „Koser Nostra – FSI (Kunst-) Geschichte“ und der Listennummer 29 für das StuPa an.
Wir arbeiten als Gruppe in der offenen basisdemokratischen Form der Fachschaftsinitiative, in der es keine gewählten Mitglieder gibt und die offen ist für Menschen die sich einbringen wollen. Außerdem vernetzen wir uns über die Fachschaftskoordination und in fachbereichsinternen Treffen direkt mit anderen Inis und versuchen gemeinsam in anderen Gremien Druck auszuüben. Die Arbeit am Fachbereich lässt sich über die einzelnen Fachschaftsinis, direkt an den Instituten am besten organisieren. So veranstaltet die FSI Geschichte beispielsweise die Erstsemestertage und die Erstsemesterfahrt, sowie das Histokino und bei Gelegenheit auch Themenfahrten. Wir kümmern uns auch um das Histo-Cafe und versuchen damit studentische Freiräume zu erhalten. Außerdem sind wir in den Gremien aktiv in denen wir u.a. für bessere Lehrbedingungen eintreten. Wir haben aber auch noch viele weitere Ideen zum Thema Hochschulpolitik, die ihr auf unserem FSI Geschichte Blog nachlesen könnt: hier klicken
Bei einer sehr geringen Wahlbeteiligung von ca. 10% in den letzten Jahren, hoffen wir, dass ihr eure Stimme abgeben werdet und, bei der Gelegenheit, eure FSI unterstützt.

Geschichte wird gemacht!

Also:
Studierendenparlament: FSI (Kunst-)Geschichte – „Liste Koser Nostra“ – Liste 29
Fachschaftsrat: Fachschaftsinitiativen – Liste 1

Das Wahllokal befindet sich im FMI zwischen Hörsaal A und B.

Nazis am 14.1.2012 in Magdeburg die Tour vermasseln

Immer wieder versuchen Neonazis die Geschichte des 2. Weltkrieges umzudrehen und zu verklären. Ein besonders bekanntes Beispiel hierfür ist der sogenannte Trauermarsch in Dresden am 13. Februar, an dem sich Faschist_innen aus ganz Europa beteiligen. Dank beherzter antifaschistischer Intervention gelang es, diesen in den letzten beiden Jahren zu unterbinden. Ähnlich der Thematik Dresdens organisieren Rechtsextremist_innen eine Demonstration am 14.1. 2012 in Magdeburg. Dort jährt sich am16.1. die Bombardierung der Stadt zum 67. mal. Diesen Anlass wollen Nazis nutzen, um ihre faschistische Ideologie und ihre Geschichtsverdrehung zu propagieren. Dem gilt es mit allen Mitteln und auf allen Ebenen entgegenzutreten!

Seit 1999 meldet eine sogenannte „Initiative gegen das Vergessen“ den rechten Aufmarsch an. Die Neonazis versuchen ihren Geschichtsrevisionismus zu verbreiten, indem sie die Opfer des Faschismus mit den TäterInnen auf eine Ebene stellen und die Bombardierung Magdeburgs am 16.01.1945 nicht als Folge des von Deutschland entfachten Zweiten Weltkrieges benennen. Ausgeblendet wird der gesamte historische Kontext: die Verbrechen der Nazidiktatur, die Bombardierung spanischer, englischer und anderer europäischer Städte sowie die massenhafte Vernichtung von Menschen in Konzentrationslagern. In Wirklichkeit beendete die militärische Zerschlagung Nazideutschlands den Krieg und rettete unzähligen Menschen das Leben.

Die Aktuelle Situation:

Auch die rassistisch motivierten Übergriffe, an welchen häufig Neonazis beteiligt sind, gehören hierzulande zur hässlichen Normalität. Zwischen Januar und August 2011 dokumentierte die Mobile Beratungsstelle für Opfer rechter Gewalt bereits 27 Übergriffe in Sachsen-Anhalt, wobei die Zahl nicht dokumentierter Fälle weit höher liegen dürfte.

Inhaltlich ist die neonazistische Ideologie in ihrem Rassismus und Nationalismus durchaus anschlussfähig an gesamtgesellschaftliche Diskurse. In der Bevölkerung der Bundesrepublik ist latenter Rassismus weit verbreitet, was Studien seit vielen Jahren belegen. Von staatlicher Seite wird ebendieser Rassismus konsequent umgesetzt, u.a. mit der menschenunwürdigen Behandlung von Flüchtlingen, repressiven Gesetzen gegen Nicht-Deutsche und racial profiling bei Polizeikontrollen.
Patriotismus, Nationalismus und die Identifikation mit dem nationalen Kollektiv Deutschland gedeihen unter fleißiger Pflege von Parteien und Zivilgesellschaft. Unter anderem führte dies bei der WM 2010 auch in Magdeburg zu nationalistischen Ausschreitungen deutscher Fußballfans.

Um dem Naziaufmarsch entgegenzutreten, wird es 2012 mehrere Veranstaltungen geben. Ein Bündnis aus antifaschistischen und linksradikalen Gruppen aus Magdeburg ruft wie schon Anfang 2011 zu Blockaden auf. Des Weiteren wird es eine antifaschistische Demonstration unter dem Motto „Faschismus heißt Krieg! Den Naziaufmarsch verhindern!“ in der Stadt geben, um zum einen inhaltlich auf das Thema Faschismus und Krieg einzugehen und zum anderen aktiv und entschlossen gegen die Faschist_innen und deren Aufmarsch vorzugehen.

Wir rufen alle dazu auf, sich an den Blockaden zu beteiligen. Stoppt die menschenverachtenden Geschichtsrevisonist_innen in Magdeburg, Dresden, Dortmund und überall sonst!
Organisiert eine gemeinsame Anreise. Ausgangspunkt für die antifaschistische Demonstration ist der Magedeburger Hauptbahnhof um 10 Uhr am 14.1.2012

Punschfeier zum Jahresausklang am 15.12. ab 20h


Jauchzet und frohlocket! Am 15.12. habt ihr mal wieder die Gelegenheit das Geschichtsinstitut aus einer Punsch- oder Glühweingeschwängerten Perspektive zu betrachten. Neben Jux und Dollerei erwarten euch allerlei Leckereien, nette Leute und vergnügliche Musik sowie das ein oder andere Spielchen. Die Party startet um 20h im und um das Histo-Café (Raum A112). Kommet vorbei.

Histo-Kino: Fish Tank

Diese Woche gibt es wieder jede Menge Spaß mit der FSI Geschichte. Montag den 5.12. ab 20 Uhr veranstalten wir unseren fulminaten Histo-Tresen im Bandito Rosso. Am Donnerstag den 8.12. gibt es dann ab 20 Uhr das Histo Kino. Diesmal mit „Fish Tank“

Filmbeschreibung:

Mia sucht Streit, seit sie von der Schule geflogen ist. Mit ihrer Mutter, der frechen Schwester, den Mädels vom Block. Ein schiefer Blick und ihr platzt der Kragen, dass es kracht. Nur wenn sie für sich allein tanzt, ist sie für Augenblicke glücklich. Da steht an einem heißen Sommertag plötzlich ein halbnackter Mann in der Küche: Connor, der neue Freund der Mutter. Mia ist fasziniert. Connor nimmt ihre Nöte ernst, er bringt eine Ahnung von Familienglück ins Haus. Doch wer ist dieser Mann, der manchmal verschwindet? Und was will Mia? Einen Vater, einen Kumpel oder… mehr?
Selten zuvor wurden die widersprüchlichen Gefühle einer heranwachsenden jungen Frau so auf den Punkt gebracht: Diese Mia ist widerborstig und verletzlich zugleich, ein gefährlicher Wirbelwind, sensationell lebensecht verkörpert von Katie Jarvis, die von der Straße weg gecastet wurde. Zwischen ihr und Michael Fassbender – umwerfend viril als Connor – knistert es vom ersten Augenblick. Alles scheint möglich – und die Oscar-prämierte Regisseurin Andrea Arnold steigert die Spannung mit mehr als einer überraschenden Wendung bis zum atemlosen Finale

Donnerstag# 8.12.11# 20 Uhr # Bandito Rosso (Lottumstraße 10a) U Rosa Luxemburg Platz/ U Rosenthaler Platz# Eintritt frei

Öffentliches Gespräch am FMI/ Antwort auf offenen Brief

Wir haben seitens der Institutsleitung eine Antwort auf unseren, letzte Woche veröffentlichten, offenen Brief erhalten. (Offener Brief hier nachzulesen) Auch darin wurde sich betroffen zur gewaltsamen polizeilichen Räumung des Seminarzentrums geäußert. Am Mittwoch den 30.11. wird 18. Uhr nun ein Treffen zwischen Studierenden, Dozierenden und Leitung des FMI stattfinden. Der Raum wird noch bekannt gegeben.

Die Veranstaltung ist öffentlich und so möchten wir alle Studis und Dozierende dazu einladen sich rege zu beteiligen.

Also bis Mittwoch,
FSI Geschichte



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